Zunächst heizt man den Stab gut vor, damit das Glas dann auch am Trennmittel haftet. Das Glas wird - sobald es zähflüssig wird - unter ständigem Drehen auf den Stab aufgebracht, möglichst rundherum in einer gleichmässigen Menge; so muss man es nicht nachträglich mühsam verteilen.
Da das Glas dazu neigt, sich - je weicher es wird - zu einer Kugel zusammenzuballen, (oder der Schwerkraft nachzugeben...) arbeitet man an einer Perle öfter ausserhalb der Flamme als direkt IN
der Flamme.
So kann man dann Punkte in anderen Farben aufsetzen, Fadenmalereien anbringen oder alles unter einer Klarglasschicht zum Strahlen bringen.
Erst, wenn man die Perle wieder ganz in die Flamme bringt, ballt sie sich erneut zu einer Kugel. Das kann je nachdem sehr schnell gehen, hier kommt es auf ein gutes Timing an.
Das hier war übrigens Boro; ein SEHR zähes Glas, welches kaum je wirklich davon fliesst, und also VIEL Zeit zum Fotografieren *lol*!